Rechtsanwaltskanzlei Mathis Meinrenken
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Rechtsgebiete

 

 

 

  1. Baurecht/Architektenrecht

 

Im Bereich des privaten Baurechts geht es um vertragliche Beziehungen, Leistungsstörungen und deren Abwicklung im Verhältnis zwischen privaten Beteiligten, meistens Bauherr (Auftraggeber) einerseits und Handwerker, Bauunternehmer, Architekt und/oder Ingenieur (Auftragnehmer) andererseits. Häufig geht es darum, dass an einem Gewerk (Erstellung eines Bauwerks, Ausführung einer Reparatur, oder Durchführung einer sonstigen Handwerker- oder Planungsleistung) ein Mangel auftritt, der dem Auftraggeber aus den Regelungen des Werkvertragsrechts des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) oder der ggf. in den Vertrag mit einbezogenen VOB/B (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen, Teil B) vielfältige rechtliche Reaktionsmöglichkeiten zur Verfügung stellt.

 

Im Bereich des Architektenrechts geht es speziell um die Ausgestaltung der Rechtsbeziehungen zwischen Bauherr, Architekt und ausführenden Handwerkern, der Architektenhaftung (auch im Rahmen der Bauleitung) und der Bezahlung des Architekten (geregelt in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure, abgekürzt HOAI).

 

Im Bereich des öffentlichen Baurechts geht es häufig um die behördliche Baugenehmigung im Rahmen eines Bauvorhabens, aber auch um die Themen bauliches Nachbarecht, Zulässigkeit einer Nutzungsänderung, Maß und Art der baulichen Nutzung, Erhaltung des Gebietscharakters, Bestimmung der Gebietsart nach der Baunutzungsverordnung, Zulässigkeit von Bauvorhaben, Immissionsschutzrecht, Erschließungs- und Erschließungsbeitragsrecht, Einhaltung des Rücksichtnahmegebotes, Zulässigkeit von Bauvorhaben im Außen- und Innenbereich gem. §§ 34, 35 BauGB, Überprüfung der Rechtmäßigkeit von Bebauungsplänen, Zweckentfremdungssatzungen, Ortsbildsatzungen oder anderer gemeindlicher Satzungen auf dem Gebiet des öffentlichen Baurechts, Erteilung einer Befreiung u.a..

 

  1. Familienrecht

 

Es geht hier vor allen Dingen um die Scheidung und die sog. Folgesachen (Scheidungsunterhalt, Kindesunterhalt, Trennungsunterhalt, Umgangsrecht, Sorgerecht, Aufenthaltsbestimmungsrecht, Versorgungsausgleich, Zugewinnausgleich, Aufteilung des Hausrats etc.) innerhalb und außerhalb des sog. Verfahrensverbundes. Es gibt aber auch die Möglichkeit, u.a. die wesentlicheren vermögensrechtlichen Angelegenheiten der Scheidung im Rahmen einer die Scheidung vorbereitenden Vereinbarung beim Notar einvernehmlich zu regeln und so u.U. in erheblichem Umfang Zeit, Ärger und Verfahrenskosten zu sparen.

Auch ein Ehevertrag, gegebenenfalls sogar noch vor Eheschließung erstellt, kann die Abwicklung eines Scheidungsverfahrens erheblich vereinfachen und erleichtern.

 

  1. Erbrecht

 

Im Erbrecht geht es um Fragen und rechtliche Gestaltungs- und Abwehrmöglichkeiten für Erben, Erblasser und Nichterben auf den Gebieten Testament, Ehegattentestament, Berliner Testament, Erbfolge, Nacherbe, Ersatzerbe, Enterbung, Pflichtteilsrecht, Pflichtteilsergänzungs- anspruch und Testamentsvollstreckung u.a.. Es kann aber auch um die Beantragung eines Erbscheins gehen, es können verschiedene Anrechnungsvorschriften (§§ 2050 ff. BGB) eine Rolle spielen, es kann um spezielle Regelungen zur Pflichtteilsanrechnung oder erbrechtliche Aspekte beim Nießbrauch und dinglichen Wohnrecht gehen.

Im Zusammenhang mit dem Erbrecht werden aber auch Dinge gefragt, die allgemein als die „letzten Dinge“ im Leben eines Menschen angesehen werden, es geht hier vor allen Dingen um die Vorsorgevollmacht und die Sterbevollmacht und die immer mehr an Bedeutung gewinnende Patientenverfügung.

 

  1. Arbeitsrecht

 

Im Arbeitsrecht geht es um die Ausgestaltung von Arbeitsverträgen und um Fragen in Zusammenhang mit Kündigung, Kündigungsschutz, Arbeitszeugnis, Abmahnung, Krankheit, Lohnfortzahlung, Mutterschutz, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung, Behindertenrecht etc., aber auch um Fragen, die sich an die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses anschließen können und in den Bereich des Sozialrechts hineinreihen, wie z.B. Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II (Hartz-IV) oder Sozialhilfe, Pflegeversicherung, Rente, Pension, Berufsunfähigkeit oder Feststellung des Grades der Behinderung (GdB) etc..

Wenn ein Arbeitgeber eine Kündigung erhält, muss er innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht einreichen, um seine Ansprüche, die sich u.U. auf die Erhaltung des Arbeitverhältnisse oder auf Zahlung einer Abfindung richten können, nicht zu verlieren. Dazu kann sih die Hinzuziehung eines Rechtsanwalts empfehlen, auch wenn jede Partei im Arbeitsprozess 1. Instanz seine Rechtsanwaltskosten selbst tragen muss, unabhängig vom Obsiegen oder Unterliegen. Gerichtskosten fallen in der 1. Instanz des arbeitsgerichtlichen Verfahren aber auch nicht an, insofern handelt es sich um 2 Ausnahmen gegenüber dem erstinstanzlichen Zivilprozess.

Rechtliche Grundlagen für die Ausgestaltung des Arbeitsverhältnisses und der Rechtsbeziehungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer bilden neben dem individuellen Arbeitsvertrag Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen, Verordnungen und Gesetze, sowie europarechtliche Regelungen u.a..

 

 

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